Gesamtzahl der Seitenaufrufe

Sonntag, 2. August 2015

Haben die Jungs von EY nichts von der geplatzten Anleihe per Mai 2015 mitbekommen....


Die seit Mai rückständigen Zinsen machen für unseren Privatier Markus Pfitzke ca 900.000 € und unser 1 €-UG ABORIS ca 800.000 € aus....

Da brauchts starke Beweggründe diese nicht gerichtlich geltend zu machen.....

Privatier Pfitzke kann machen was er will....

Für ABORIS UG ist die Sache schon prekärer.....wenn sie hier einen Fehler machen ist gleich der Untreue-Staatsanwalt im Haus !!

eine juristische Einschätzung zur Wirksamkeit der Stundung der Ekotechnika Zinsen vom Mai 2015 für meine Klage nicht unwichtig....

Hallo Herr Koch,

bzgl. des Zeitpunkts der Wirksamkeit von GV-Beschlüssen ist zu unterscheiden zwischen Beschlüssen die vollzogen werden müssen, und solchen für deren Wirksamkeit es einen Vollzugs nicht Bedarf.

Wie sich aus § 21 SchVG und den einschlägigen Kommentierungen ergibt, sind Beschlüsse, die mit einer Änderung der Anleihebedingungen einhergehen erst vollzogen, wenn die geänderten Anleihebedingungen bei Clearstream eingereicht werden. Die Bestellung eines gemeinsamen Vertreters erfordert dagegen keine Änderung der Anleihebedingungen so dass diese mit dem Zeitpunkt des GV Beschlusses wirksam ist.

Nun ordnet § 21 Abs. 2 SchVG weiter an, dass Erklärungen des GV erst dann „wirksam“ sind, wenn die zu Grunde liegenden Beschlüsse vollzogen werden können. Nun ist zu unterscheiden, zwischen Erklärungen des GV die mit einer Änderung der Anleihebedingungen einher gehen und für deren „Wirksamkeit“ eine solche erforderlich ist und Erklärungen des GV, für deren „Wirksamkeit“ eine Änderung der Anleihebedingungen nicht erforderlich ist.

Eine Stundung der Zinszahlungen würde bspw. eine Änderung der Anleihebedingungen erfordern. Der GV kann deshalb eine solche Stundung rechtswirksam erst erklären, wenn der Beschluss vollzugsfähig ist, also keine Anfechtungsklagen/Widersprüche.

Anders sieht es mit dem Recht zur Erklärung der Kündigung aus. Dieses wurde mit GV Beschluss auf den gemeinsamen Vertreter übertragen. Die Übertragung der Ausübung des KündigungsR auf den GV erfordert keine Änderung der Anleihebedingungen so dass dieser Teil des Beschlusses bereits mit GV-Beschluss wirksam und vollzogen ist. Der einzelne Anleihegläubiger kann deshalb seit GV-Beschluss nicht mehr kündigen. Das KündigunsR steht allein dem GV zu.

Wenn Sie noch weitere Fragen haben, melden Sie sich einfach.

Viele Grüsse

Samstag, 1. August 2015

Der Börsengang ist für September geplant. Wer diesen Weg nicht mitgehen will, kann sich auszahlen lassen, er bekommt aber nur eine Abfindung in Höhe der Insolvenzquote von gut acht Prozent. // Ungleichbehandlung der Anleihegläubiger führt zur Nichtigkeit der Beschlüsse !!!

Gläubiger geben Ekotechnika noch eine Chance

Deutsche Holding des russischen Landmaschinenhändlers wird in eine Aktiengesellschaft umgewandelt
07.05.2015, 06:00 Uhr
In Schieflage: Stefan Dürr kämpft um seine Ekotechnika, die existenzbedrohlich überschuldet ist und die Zinsen für eine Anleihe nicht mehr zahlen kann. Foto: Uwe Anspach
Von Thomas Veigel
Walldorf. Es muss heiß hergegangen sein in den vergangenen Tagen zwischen Großinvestor Markus Pfitzke und der Geschäftsführung des angeschlagenen Landmaschinenhändlers Ekotechnika. Jedenfalls entschuldigte sich Unternehmensgründer Stefan Dürr gestern bei der Anleihegläubigerversammlung in Walldorf für "verbale Entgleisungen" seinerseits in einem "heftigen E-Mail-Verkehr" mit Pfitzke. Der Streit hatte aber ein gutes Ergebnis, denn Dürr unterstützte schließlich den Vorschlag Pfitzkes, die Anleihegläubiger und künftigen Aktionäre bevorzugt an künftigen Dividendenzahlungen oder Liquidationserlösen zu beteiligen.
Denn mit dem Anpfiff zum Champions-League-Schlager Barcelona gegen Bayern stand fest, dass die Ekotechnika nicht sofort in die Insolvenz geschickt wird. Die Anleihegläubiger stimmten nach neunstündiger Diskussion für den Vorschlag der Geschäftsführung, das Unternehmen - einen der größten Landmaschinenhändler in Russland - nach einer massiven Kapitalherabsetzung in eine Aktiengesellschaft umzuwandeln und nach einer Barkapitalerhöhung durch die Altgesellschafter um Stefan Dürr an die Börse zu bringen.
60 Millionen Euro hatten die Anleger im Jahr 2013 in eine Anleihe der Ekotechnika GmbH einbezahlt, 9,75 Prozent sollten sie jährlich als Verzinsung erhalten. Einmal, vor einem Jahr, ist der Kupon auch bezahlt worden, die am kommenden Montag fällige Zahlung hätte das Unternehmen nicht leisten können. Aus 1000 Euro Anleihe werden nach der Umwandlung in die AG rund 80 Euro - das ist die voraussichtliche Insolvenzquote.
In einer ausführlichen Präsentation erläuterten Stefan Dürr und Finanzchef Wolfgang Bläsi die Gründe für den Einbruch des Geschäfts und die nachfolgende existenzbedrohende Überschuldung: Ukraine-Krise, Sanktionen, Rubelschwäche, Zinsexplosion, aber auch eigene Management-Fehler. Und sie zeigten auch Schaubilder, in denen der Aktienchart der künftigen Ekotechnika AG in den kommenden Jahren stetig und steil nach oben geht, bis zu einer Verzehnfachung im Jahr 2023.
Operative Maßnahmen würden zur Sanierung nicht ausreichen, sagte Stefan Dürr, deshalb sei eine umfassende Restrukturierung nötig.
Restrukturierung sei zunächst die Verwaltung des Mangels, sagte Frank Günther von One Square Advisors, der von den Gläubigern zum Vertreter ihrer Interessen gewählt wurde. "Und davon gibt es hier reichlich." Restrukturierung sei aber auch die Verteilung der Schmerzen und diese seien im Falle Ekotechnika ebenfalls hoch.
Stefan Dürr und die Altgesellschafter werden durch eine Kapitalerhöhung drei Millionen Euro in die neue AG einbringen und dadurch die Mehrheit am Unternehmen halten. Die Kontrolle über das Unternehmen war die Voraussetzung für den Einsatz frischen Geldes. Stefan Dürr haftet persönlich mit 93 Millionen Euro, seine Mitgesellschafterin Elena Levina mit 42 Millionen Euro bei Lieferanten und Banken. Man wolle nicht Minderheitsgesellschafter in einer Firma sein, in der man ein so hohes Risiko trägt.
Der Börsengang ist für September geplant. Wer diesen Weg nicht mitgehen will, kann sich auszahlen lassen, er bekommt aber nur eine Abfindung in Höhe der Insolvenzquote von gut acht Prozent.

Markus Pfitzke heißt der Mann, der damals den Zuschlag für die sechs Frauen bekam. Pfitzke ist zwar noch jung, 23 Jahre alt, lebt aber als Aktienspekulant in Frankfurt überaus passabel, auch wenn er mit seinem brüchigen Stimmchen wirkt, als hätte er soeben auf einem Bessere-Leute-Gymnasium seine Reifeprüfung bestanden.

Die "Sixpack"-Party: Zurück nach Rheda-Wiedenbrück

Von Steffen Gerth
Der Hype um die "Sixpack"-Frauen hat mit der lange angekündigten Party seinen vorläufigen Höhepunkt erreicht. Das einst harmlose eBay-Versteigern endete mit einem großen Promiauflauf in der Münchner Disco "P1", das "Sixpack" hat auch diesen Abend souverän gemeistert.
Bitte lächeln: Per Selbst-Versteigerung wurde der "Sixpack" sponsorfähig
obs/Krombacher Brauerei GmbH & Co
Bitte lächeln: Per Selbst-Versteigerung wurde der "Sixpack" sponsorfähig
Weit nach Mitternacht heißt es dann noch einmal: Antreten für den Kameramann!
Und wieder brennt das gleißende Licht in den Augen, wieder ist gute Laune angesagt, zuprosten, irgendwas ins Mikrofon jubeln - ja, alles wunderbar. Tolle Party, natürlich. Irgendwann aber wollten sie dann wirklich ihre Party feiern, so wie immer, mit Flaschenbier, Musik und Tanzen bis zum Umfallen.
So war das ja auch alles einmal gedacht, als Nicole, Petra, Andrea, Steffi, Kerstin und Christine auf die Schnapsidee des Jahres kamen und sich als "Sixpack" bei eBay zur Versteigerung anboten. Wer ein paar Euro locker machen wollte, konnte das Gespann aus dem Kreis Gütersloh als Stimmungskanonen für die eigene Party buchen. Einen Kasten Bier inklusive.
Das Resultat ist bekannt: Das "Sixpack" ging vor gut vier Wochen für sagenhafte 25.050 Euro weg - darüber hinaus wurden die jungen Frauen Medienstars mit eigener Homepage, Sponsoringverträgen und PR-Terminen in Nordrhein-Westfalen.
Die Medien-Maschinerie rollt
Und die Party? Die gab es dann endlich auch, aber auf einem Niveau, das nichts mehr mit der einst naiven Idee des ostwestfälischen Gute-Laune-Sextetts zu tun hatte. Denn normalerweise verkehren Frauen aus Rheda-Wiedenbrück eher selten im "P1", der Discothek, die das Destillat des dekadenten München-Seins bildet. Aber aus der lustigen "Sixpack"-Versteigerung bei eBay wurde binnen sechs Wochen Big Business, die Feier in Deutschlands populärster Nobelbar daher fast zwingend.
Markus Pfitzke heißt der Mann, der damals den Zuschlag für die sechs Frauen bekam. Pfitzke ist zwar noch jung, 23 Jahre alt, lebt aber als Aktienspekulant in Frankfurt überaus passabel, auch wenn er mit seinem brüchigen Stimmchen wirkt, als hätte er soeben auf einem Bessere-Leute-Gymnasium seine Reifeprüfung bestanden.
Normal- trifft Scheinwelt
Trotzdem ist er mit drei Prozent Aktienanteil der größte private Teilhaber am Online-Buchversand buch.de, bei dem der Medienriese Bertelsmann 25 Prozent der Aktien gekauft hat. Und durch diese Verknüpfung ist ein veritables "Sixpack"-Spektakel entstanden, mithin eine ordentliche Werbeveranstaltung für bol.de, eine der neun Unterfirmen von buch.de "bol.de-Sixpack-Party" hieß folglich das Spektakel am Dienstag im "P1", mit geladenen VIPs (Tennistrainer Niki Pilic, Schauspielermodell Ralph Bauer), den üblichen Münchner Schönmenschen - und Sabrina Setlur aus Frankfurt-Rödelheim als rappenden Hip-Hop-Star um Mitternacht.
Nebenbei fielen noch 6000 Euro Spenden für die soziale Einrichtung Internet-Notruf-Deutschland e.V. ab und buch.de-Vorstand Albert Hirsch betont, "dass wir von Anfang an gesagt hatten, dass wir mit dieser Aktion keinen Gewinn machen wollen".

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/die-sixpack-party-zurueck-nach-rheda-wiedenbrueck-a-278781.html

2 Personen/Gruppen haben die Abstimmung gerissen....Privatier Markus Pfitzke mit 9.4 Mio und ABORIS UG (1 EUR-Gesellschaft) mit 8.307 Mio




Je mehr ich mich mit dieser Geschichte beschäftige umso grösser wird das Ganze für mich zu einer Riesensauerei.....wie die Herren Bläsi und Dürr knap 60 Millionen EUR Anleihegelder in Russland versenken (die sind natürlich nicht versenkt denn diese Herren verfügen ja noch über erhebliche Mittel um die Restrukturierung mit Hilfe von Görg (die sind nicht ganz billig) durchzuziehen und die Anleihegläubiger um die 60 Mio + einem Jahreszins zu prellen // bei der 2. GV waren 2 Riesenstimmen anwesend. Der Privatier Pfithke mit ca 9 Mio und 2 UG-Fonds mit zusammen ca 8 Mio.....hier muss genau recherchiert werden ob das nicht dem Umfeld Bläsi/Dürr zuzuordnen ist.....







http://www.ekotechnika.de/level9_cms/download_user/Reports/ETE-Konzern-31-03-2015_vom-300615-final.pdf