Gesamtzahl der Seitenaufrufe

Freitag, 31. Juli 2015

Gutachter bestätigt: Keine Insolvenzantragsgründe bei Ekotechnika GmbH // aber den Jahreszins von ca 6 Mio nicht zahlen können.....und die Bondholder über den Tisch ziehen wollen.....Geht das mit rechten Dingen zu......Guckt euch mal die Querbeziehungen von Gutachter und Görg auf einer inhaltlichen/wirtschaftsinteressen bezogenen Basis an.....

Gutachter bestätigt: Keine Insolvenzantragsgründe bei Ekotechnika GmbH

13:20 31.07.15
DGAP-News: Ekotechnika GmbH / Schlagwort(e): Sonstiges
 Gutachter bestätigt: Keine Insolvenzantragsgründe bei Ekotechnika GmbH
 
 31.07.2015 / 13:15

 
 ---------------------------------------------------------------------
 
 
Gutachter bestätigt: Keine Insolvenzantragsgründe bei Ekotechnika GmbH
 
   - Vom Amtsgericht bestellter Gutachter empfiehlt Abweisung des
     Insolvenzantrags der Kollossal Salz GmbH i.I.
 
   - Einschätzung des Managements und dessen Rechtsberater bestätigt
 
 Walldorf, 31. Juli 2015 - Die Geschäftsführung der Ekotechnika GmbH hat das
 Gutachten des vom Amtsgericht Heidelberg bestellten Gutachters,
 Rechtsanwalt Tobias Wahl (Anchor Rechtsanwälte, Mannheim), zur
 Stellungnahme erhalten. Darin hat der Gutachter bestätigt, dass die
 Ekotechnika GmbH weder zahlungsunfähig i.S.v. § 17 InsO noch überschuldet
 i.S.v. § 19 InsO ist und die Fortführung des Unternehmens überwiegend
 wahrscheinlich ist. Aus diesen Gründen empfiehlt der Gutachter dem
 Insolvenzgericht, den Insolvenzantrag der mittlerweile selbst im Konkurs
 befindlichen Kollossal Salz GmbH i.I. mit Sitz in Bergheim, Österreich,
 abzuweisen.
 
 Damit wird die Einschätzung der Geschäftsführung und deren Rechtsberater
 bestätigt. Das Amtsgericht hat den Verfahrensbeteiligten eine Frist zur
 Stellungnahme bis zum 12. August 2015 gesetzt.
 
 Im Hinblick auf bestehende Anfechtungsklagen, die unter anderen von der
 Kollossal Salz GmbH i.I. gegen die Beschlüsse der
 Anleihegläubigerversammlung erhoben wurden, hat die Gesellschaft inzwischen
 das gerichtliche Freigabeverfahren eingeleitet und erwartet bis spätestens
 Mitte Oktober 2015 einen positiven Freigabebeschluss. Dieser ist
 Voraussetzung dafür, dass die Beschlüsse der Anleihegläubigerversammlung
 vom 6. Mai 2015 vollzogen werden können.
 
 Die Geschäftsführung der Ekotechnika GmbH geht weiterhin davon aus, dass
 die finanzielle Restrukturierung der Gesellschaft plangemäß umgesetzt
 werden kann.
 
 Über Ekotechnika
 
 Die Ekotechnika GmbH, Walldorf, ist die deutsche Holdinggesellschaft der
 Ekoniva-Technika Gruppe, des größten Händlers internationaler Landtechnik
 in Russland. Wichtigster Lieferant ist John Deere & Co., der
 Weltmarktführer für Landmaschinen. Daneben bietet Ekotechnika Landwirten
 Technik von weiteren 11 marktführenden Herstellern an. Hauptgeschäftsfeld
 ist der Verkauf von Neumaschinen wie Traktoren aber auch Melktechnik und
 Precision Farming Technologie. Darüber hinaus ist die Gesellschaft im
 Ersatzteilverkauf sowie im Servicebereich aktiv. Gründer und
 Hauptgesellschafter der Ekotechnika ist Stefan Dürr der seit Ende der
 1980er Jahre in der russischen Landwirtschaft aktiv ist und deren
 Modernisierung in den vergangenen zwei Jahrzehnten entscheidend mitgeprägt
 hat. Im Jahr 2011 wurde das Landmaschinengeschäft von dem inzwischen
 eigenständigen Agrarbereich, der unter Ekosem-Agrar firmiert, getrennt.
 Heute ist Ekotechnika mit rund 545 Mitarbeitern an 12 Standorten in
 attraktiven Agrarregionen Russlands vertreten und erwirtschaftete 2013/14
 einen Jahresumsatz von rund 171 Mio. Euro.
 Kontakt
 
 Ekotechnika GmbH // Johann-Jakob-Astor-Str. 49 // 69190 Walldorf // T: +49
 (0) 6227 3 58 59 60 // E: info@ekotechnika.de // www.ekotechnika.de
 
 Presse / Investor Relations
 
 Fabian Kirchmann // IR.on AG // T: +49 (0) 221 9140 970 // E:
 presse@ekotechnika.de

 
 ---------------------------------------------------------------------
 
 
31.07.2015 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,
 übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.
 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber
 verantwortlich.
 
 Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten,
 Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
 Medienarchiv unter http://www.dgap-medientreff.de und
 http://www.dgap.de

 
 ---------------------------------------------------------------------
 
Sprache:        Deutsch                                                
 Unternehmen:    Ekotechnika GmbH                                       
                 Johann-Jakob-Astor-Str. 49                             
                 69190 Walldorf                                         
                 Deutschland                                            
 Telefon:        +49 (0) 6227 3 58 59 60                                
 E-Mail:         info@ekotechnika.de                                    
 Internet:       www.ekotechnika.de                                     
 ISIN:           DE000A1R1A18                                           
 WKN:            A1R1A1                                                 
 Börsen:         Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover,  
                 München, Stuttgart (bondm); Open Market in Frankfurt   
 Ende der Mitteilung    DGAP News-Service
  
 ---------------------------------------------------------------------  
 
382729 31.07.2015

aber das "verbundene" Darlehen der Ekotechnika nicht zurückzuzahlen und die Zinsen platzen zu lassen....aber 60 Millonen Anleihegelder u.a. in Russland versickern zu lassen....bei "Privatinvestoren, die dem Unternehmen nahestehen,".....Originalto Dr becker, Görg (sinngemäss) das ausgelegte geld aus der Anleihe (so um die 50 Mio) kann aus Russland für eine Insolvenz der Ekotechnika nicht erfolgreich beigezogen werden......lasst euch nicht so eiskalt abkassieren.....

Ekosem-Agrar erhöht Eigenkapital um 38 Mio. Euro
Walldorf, 31. Juli 2015 – Die Ekosem-Agrar GmbH, deutsche Holdinggesellschaft der auf Milchproduktion in Russland ausgerichteten Unternehmensgruppe Ekoniva, hat eine Kapitalerhöhung um rund 13 % des Stammkapitals durchgeführt und dabei einen Bruttoerlös von 38 Mio. Euro erzielt. Mit der Kapitalerhöhung stärkt die Gesellschaft ihre Eigenkapitalausstattung (Stand 31.12.2014: 35,3 Mio. Euro) zur Fortsetzung ihres Expansionskurses. Ziel ist es, die Marktführerschaft unter den Rohmilchproduzenten in Russland durch Investitionen in neue Milchviehbetriebe auszubauen. Die neuen Anteile wurden von Privatinvestoren, die dem Unternehmen nahestehen, übernommen. Stefan Dürr bleibt Mehrheitsgesellschafter der Gruppe.
Ekosem-Agrar hat im Geschäftsjahr 2014 seine Ertragskraft auf allen Ebenen deutlich gestärkt und einen Konzernjahresüberschuss von 17,4 Mio. Euro erzielt. Trotz der kräftigen Gewinnsteigerung machte sich die Rubel-Schwäche im Vergleich zum Euro in der Bilanzsumme und im Eigenkapital bemerkbar. Diese Effekte führten zu einer Verringerung der Eigenkapitalquote auf rund 10 % zum Jahresende 2014. Die Kapitalerhöhung wird zu einer deutlichen Verbesserung der Eigenkapitalquote der Ekosem-Agrar GmbH führen.
Die nächsten Geschäftszahlen werden nach Fertigstellung des Zwischenabschlusses zum 30. Juni 2015 im September 2015 veröffentlicht.

 


Über Ekosem-Agrar

Die Ekosem-Agrar GmbH, Walldorf, ist die deutsche Holdinggesellschaft der Ekoniva Gruppe, eines der größten russischen Agrarunternehmen. Mit einem Bestand von über 55.000 Rindern (davon 24.000 Milchkühe) und einer durchschnittlichen Milchleistung von über 520 Tonnen pro Tag ist die Gesellschaft größter Milchproduzent des Landes. Die Gruppe verfügt über eine landwirtschaftliche Nutzfläche von rund 196.000 Hektar und zählt darüber hinaus zu den führenden Saatgutherstellern Russlands. Gründer und Geschäftsführer des Unternehmens ist Stefan Dürr, der seit Ende der 1980er Jahre in der russischen Landwirtschaft aktiv ist und deren Modernisierung in den letzten zwei Jahrzehnten entscheidend mitgeprägt hat. Für seine Verdienste um den deutsch-russischen Agrar-Dialog wurde er 2009 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Die Unternehmensgruppe ist mit rund 3.350 Mitarbeitern an sechs Standorten in Russland vertreten. Ekosem-Agrar hat im Geschäftsjahr 2014 eine Betriebsleistung von 156,5 Mio. Euro und ein EBIT von 44,5 Mio. Euro erwirtschaftet. Weitere Informationen unter:www.ekosem-agrar.de



Kontakt
Irina Schwachhofer // Ekosem-Agrar GmbH // Johann-Jakob-Astor-Str. 49 //  69190 Walldorf // T: +49 (0) 6227 8890 300 // E: irina.schwachhofer@ekosem-agrar.de // www.ekosem-agrar.de


Presse / Investor Relations
Fabian Kirchmann //  IR.on AG // T: +49 (0) 221 9140 970 // E: presse@ekosem-agrar.de

Donnerstag, 30. Juli 2015

Ich habe meine Anwälte gebeten eine erste Zins-Zahlungs-Klage vs Ekotechnika vorzubereiten und durchzuführen.....

Die weiteren Klagen aus den Kündigungen der Anleihe folgen sodann....

Noch ist der gemeinsame Vertreter OSA ein "Nullum" da er erst wirksam tätig werden kann wenn die Beschlüsse der Gläubigerversammlung vollziehbar sind.

Somit kein wirksamer Stundungsbeschluss der Anleihezinsen.....immerhin knapp 10 % Jahreszins.....und das bei Anleihenkursen um die 10 %

Durch (zumindest)  3 Anfechtungsklagen (wobei mir die 3 Kläger persönlich bekannt sind) ist das noch lange nicht absehbar.

Also auf....kommt in die Pötte und lasst euch nicht alles gefallen....

Vor 2 Jahren sammeln die Jungs von Ekotechnika 60 Mio ein und sagen zum zweiten Jahreszins April April wir (können) wollen nicht zahlen.....

stattdessen wollen sie mit Hilfe von Görg uns die Fremdgeldforderungen in Eigenkapital umzwingen und versprechen rosige Aussichten für die dann uns gehörige Firma......

Haben aber durch verbrennen von 60 Mio guten Euros ihre unternehmerischer Kompetenz unter Beweis gestellt.....

Bitte, Bitte....mit mir nicht.....

P.S.

Durch die sehr gute (ad hoc vom 29.7.15) Quote (InsoQuote und Sicherheitenauskehrung) bei DEIKON (ich bin dort deutlich der grösste Einzel-Anleihen-Gläubiger mit ca 8 %) ist meine distressed debt Kasse prall gefüllt......

und das Geld muss an die Arbeit geschickt werden....

Im Schwarzerdegebiet bei Kursk wollte sich der deutsche Landwirt Stefan Dürr den Traum von einer eigenen Kolchose erfüllen. Mit einem russischen Duma-Abgeordneten gründete er vor gut zwei Jahren den Agrarbetrieb „Metschta Kolchosnika“ (Traum des Kolchosbauern). Doch dann setzte die Schutzgarde seines Kompagnons den Deutschen vor die Tür. Nun kämpft Dürr vor russischen Gerichten um sein Eigentum, die verlorenen Investitionen und den Posten des Geschäftsführers.

9. Januar 2003

Albtraum in der Kolchose

Im Schwarzerdegebiet bei Kursk wollte sich der deutsche Landwirt Stefan Dürr den Traum von einer eigenen Kolchose erfüllen. Mit einem russischen Duma-Abgeordneten gründete er vor gut zwei Jahren den Agrarbetrieb „Metschta Kolchosnika“ (Traum des Kolchosbauern). Doch dann setzte die Schutzgarde seines Kompagnons den Deutschen vor die Tür. Nun kämpft Dürr vor russischen Gerichten um sein Eigentum, die verlorenen Investitionen und den Posten des Geschäftsführers.

Als Stefan Dürr Ende der 80er Jahre zum ersten Mal die Felder in der südrussischen Region um Kursk erblickte, schlug sein Agrarierherz höher: Schwarzerde, soweit das Auge reicht. Nicht kleine Parzellen wie in seiner baden-württembergischen Heimat, sondern gigantische, Hunderte Hektar große Flächen. „Schnell habe ich gespürt, dass man hier mit den gleichen Investitionen viel mehr Gewinn machen kann als in Deutschland“, erzählt der 39-Jährige heute.
In Russland hatte er sich schon 1989 verliebt, als er als erster Praktikant der Bundesrepublik in Kolchosen der Moskauer und Kursker Oblast für seine Diplomarbeit recherchierte. Für Dürr war schnell klar, dass seine berufliche und private Zukunft in Russland liegt. So gründete er Mitte der 90er Jahre in Moskau eine Tochterfirma seiner deutschen Ekosem-Agrar GmbH – die EkoNiva. Er handelte mit Landwirtschaftstechnik und Samen, gab sogar eine Fachzeitschrift in Russland heraus und organisierte die Agrarproduktion in den Gebieten Kursk, Woronesch, Krasnodar und Orenburg. Mit seiner Firma EkoNiva Agro bewirtschaftete Dürr zuletzt rund 20 000 Hektar Ackerfläche in Russland.
Doch plötzlich droht der Traum zum Albtraum zu werden, weil sein russischer Geschäftspartner nicht mehr mitspielt. Im August 2000 gründete der deutsche Unternehmer zusammen mit dem Duma-Abgeordneten Alexander Tschetwerikow bei Kursk den Landwirtschaftsbetrieb „Metschta Kolchosnika“. Der Parlamentarier besitzt mit der „Agrarholding“ einen der größten Landwirtschaftskonzerne des Landes, der nach eigenen Angaben etwa 3,5 Prozent des einheimischen Marktes beherrschen soll. Der Russe war zunächst Alleineigentümer des deutsch-russischen Unternehmens, stellte Dürr aber 20 Prozent des Gewinns und den Managerposten in Aussicht. Gemeinsam mit weiteren Investoren finanzierte der Deutsche das Projekt mit drei Millionen US-Dollar. Tschetwerikow sicherte seinerseits Investitionen von 7 bis 15 Millionen Dollar zu, von denen nach Dürrs Angaben aber nur eine Million Dollar in den Betrieb geflossen sind. Dennoch lief das Business zunächst prächtig. Auf 10 000 Hektar wurde Braugerste angebaut, die bei bekannten Bierherstellern des Landes großen Absatz fand. „Alexander und ich hatten schon gescherzt, dass wir bald auf die Kanaren fliegen können, wenn das Geschäft weiter so floriert“, erzählt Dürr. 
Doch sein Geschäftspartner machte ihm einen Strich durch die Rechnung. Über seine in Panama registrierte Firma Shero-Business ließ Tschetwerikow Traktoren, Mähdrescher und Pflüge im Wert von einer Million Dollar für das gemeinsame Projekt einkaufen. Im Voraus zahlte er 300 000 Dollar, für den Rest besorgte Dürrs Tochterfirma „EkoNiva Agro“ einen Bankkredit. Doch Tschetwerikow versäumte Monat für Monat, die Tilgungsraten zu zahlen. Deshalb stimmte Dürr schließlich zu, 200 000 Dollar Schulden gegen 20 Prozent Anteil an „Metschta Kolchosnika“ zu tauschen. Im Juli 2002 wurde er außerdem Generaldirektor des Agrarbetriebs, wartete aber weiter vergeblich auf die Rückzahlung der noch ausstehenden Gelder. Er setzte Tschetwerikow den 10. November als Frist für die Tilgung. 
Doch dazu kam es nicht mehr. Sicherheitsleute des Abgeordneten stürmten wenige Tage zuvor in das Büro von „Metschta Kolchosnika“, beschlagnahmten Finanzunterlagen sowie Stempel und blockierten die Erntetechnik. Außerdem ließ der Volksvertreter Gerste im Wert von 2,4 Millionen Euro mitnehmen. Der Deutsche bekam keinen Zutritt mehr zur Firma und konnte auch über sein Eigentum nicht mehr verfügen. „Diese Aktion entsprach weder russischem noch internationalem Recht“, meint Olga Romanowa, die Anwältin von „EkoNiva Agro“. Die Entlassung Dürrs verletze eindeutig das GmbH-Gesetz des Landes. 
Mit neun Klagen vor verschiedenen Gerichten versucht der deutsche Investor jetzt, sein Eigentum zu retten. Er schätzt, dass „Metschta Kolchosnika“ seiner Ekosem Agrar GmbH noch 17 Millionen Rubel (etwa 500 000 Euro) schuldet. „Das Wichtigste für mich ist, mein Geld zurückzubekommen“, sagte Dürr in Moskau. Er spüre eine starke Unterstützung von der russischen Regierung und Abgeordneten der Staatsduma. „Das zeigt mir, dass man in diesem Land doch ordentlich arbeiten kann“, meint der Unternehmer, der in Agrarfragen bereits das russische Parlament beraten hat und die Zusammenarbeit der Agrarkomitees von Bundestag und Staatsduma koordiniert.
Gegenspieler Tschetwerikow begründet die Entlassung des Deutschen mit Managementfehlern. Unter seiner Geschäftsführung hätten sich bei „Metschta Kolchosnika“ Schulden in Höhe von 87 Millionen Rubeln angehäuft, argumentiert er. „Die Firma ist praktisch bankrott.“ Außerdem habe Dürr den Angestellten mehrere Monate keine Gehälter gezahlt und ihm keinen Einblick in die Geschäftsunterlagen gewährt. „Ich habe ihn also aus ganz objektiven Gründen entlassen“, verteidigte sich Tschetwerikow. 
„In Moskau hatte man mich vor diesem Mann gewarnt. Aber ich hatte das Gefühl, er sei ein ehrlicher Geschäftsmann“, meint Dürr nach der unsanften Enteignung. Er hatte Tschetwerikow im April 2000 bei einem Besuch russischer Parlamentarier in Deutschland kennen gelernt. Der Vorsitzende des Agrarausschusses des russischen Föderationsrates, Iwan Starikow, sieht das Ansehen seines Landes durch den Vorfall stark gefährdet. Der deutsche Landwirt lebe seit zehn Jahren in Russland und habe eine Menge privates Geld hier investiert. „Die Aktionen gegen Dürr schwächen unsere Reputation“, fürchtet der Politiker. „Immerhin ist der Täter ein Duma-Abgeordneter.“ Für Starikow hat der Vorfall nicht nur juristische, sondern vor allem politische Bedeutung. „Im Westen müsste sich jeder Abgeordnete, der solche Geschäfte macht, öffentlich dafür verantworten. Bei uns leider nicht.“
- See more at: http://www.mdz-moskau.eu/albtrauminderkolchose/#sthash.2WJdKSJ0.dpuf


Ekotechnika GmbH: Amtsgericht Heidelberg beauftragt Gutachter

Ekotechnika GmbH: Amtsgericht Heidelberg beauftragt Gutachter

  • Rechtsanwalt Tobias Wahl, Mannheim, als Gutachter beauftragt
Walldorf, 23. Juni 2015 – Auf den Insolvenzantrag der mittlerweile selbst im Konkurs befindlichen Kollossal Salz GmbH i.I. mit Sitz in Bergheim, Österreich, damals vertreten durch deren Geschäftsführer Stephan Geißlreiter aus Amberg, hat das Amtsgericht Heidelberg heute Herrn Rechtsanwalt Tobias Wahl aus Mannheim von ANCHOR Rechtsanwälte als Gutachter beauftragt. Der Gutachter soll insbesondere zu den Fragen Stellung nehmen, ob (i) Tatsachen vorliegen, die den Schluss rechtfertigen, dass ein für die Ekotechnika GmbH maßgeblicher Eröffnungsgrund vorliegt und (ii) Aussichten für eine Fortführung der Ekotechnika GmbH bestehen.
In der Gläubigerversammlung der Ekotechnika-Anleihe (ISIN: DE000A1R1A18) am 6. Mai 2015 berichtete die Geschäftsführung bereits über die Stellung dieses Antrags durch die Kollossal Salz GmbH. Da der Masseverwalter über das Vermögen der Kollossal Salz GmbH diesen Antrag nicht innerhalb der bis gestern gesetzten Frist zurück genommen hat, hat das Gericht erwartungsgemäß einen Gutachter bestellt.
Nach Auffassung der Ekotechnika GmbH handelt es sich bei dem von Geschäftsführer Stephan Geißlreiter für die Kollossal Salz GmbH gestellten Antrag um einen sogenannten querulatorischen Insolvenzantrag, mit dem anderweitige Ziele verfolgt werden. Der Masseverwalter der in Konkurs befindlichen Kollossal Salz GmbH hat zudem, vertreten durch Herrn Rechtsanwalt Stephan Geißlreiter, Anfechtungsklage gegen die Beschlüsse der Anleihegläubigerversammlung erhoben.
Wolfgang Bläsi, Geschäftsführer der Ekotechnika zu diesem Sachverhalt: „Wir gehen davon aus, dass der bestellte Gutachter unsere rechtliche Einschätzung bestätigt, dass kein Insolvenzantragsgrund für die Ekotechnika GmbH vorliegt. Dabei stützen wir uns auch auf ein Gutachten unserer Rechtsberater und begrüßen es, dass dieser Sachverhalt nun durch einen externen vom Gericht bestellten Gutachter endgültig geklärt wird. Die finanzielle Restrukturierung der Gesellschaft wird weiterhin plangemäß umgesetzt.“

DIU hat Zahlungsklage aus (nach GV) gekündigten Ekotechnika-Anleihe eingereicht....

laut DIU persönliche Insolvenzverfahren vs Kurt Penell und Waltraut Penell